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Stucki macht Druck


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Nachtreten ist doof. Benjamin (mit Rückennummer 1: "Stuckrad-Barre") macht's trotzdem. Und blutgrätscht in seinem Buch-Neuling "Deutsches Theater". Doch sein Einsatz macht einiges weg.
 


Homepage von Stuckrad-Barre

 

"Auf dem Boden hat er alle wichtigen deutschen Zeitungen und 'Die Zeit' gestapelt." Ein böses Foul, weil 'Die Zeit' den Spieler Stuckrad-Barre nicht einkaufen wollte? Egal. Denn eigentlich ist es eine Steilvorlage für den rhetorischen Lattenknaller: "In den Bestseller-Listen sind zurzeit die wichtigsten deutschen Autoren und Stuckrad-Barre vertreten."
 

 
   

1:1 vor der Verlängerung

"Deutsches Theater" - das ist das Spiel nach dem Spiel, in dem Stuckrad-Barre noch einmal 46 Reportagen und Glossen auf's Feld schickt, die er bereits größtenteils im Stern (unter der Rubrik "Aufnahme der Woche"), in der "Woche" und anderen wichtigen deutschen Zeitungen veröffentlicht hatte. Unter anderem dabei: die Standardsituation "Claus Peymann kauft sich keine Hose geht aber mit mir essen", ein Doppelpass mit Boulevard-Bomber Franz Josef Wagner ("Post von Wagner") und eine Abseitsfalle von Wallraffschem Format - wenn Stuckrad-Barre sich als Krebsfleisch-Verkäufer bei "Gosch Sylt" verdingt.
 


   

Nummer sicher in der Wiederholung

Eine Wiederholung der schönsten Spielszenen also. Für alle, die ein Match verpasst haben oder noch mal nachgucken wollen, wie's wirklich war. Damit geht man auf Nummer sicher und stellt die Fans trotzdem zufrieden. Denn die finden in jedem Spielabschnitt noch ein verdecktes Foul, das sie bisher übersehen haben.
 

 
   

Fazit

Bitter für Bessing: Stuckrad-Barre ist einfach immer noch der beste Mann der Liga.   
 
-- Benjamin von Stuckrad-Barre: Deutsches Theater. Kiepenheuer & Witsch 2001, 283 Seiten, 12,90 Euro, Taschenbuch.


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Teo R. Vieltraus
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