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Asterix im Werbeland


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Infos zum AutorInfos zum Autor Wir befinden uns im Jahr 2001. Der ganze Comicmarkt ist von Mangas und Digimons besetzt ... Der ganze Comicmarkt? Nein! Ein von einem unbeugsamem Franzosen besetztes Helden-Segement hört nicht auf, Widerstand zu leisten.
 

 
 

Asterix ist der Comic für all diejenigen, die niemals so etwas Triviales wie Comics lesen würden. Denn Asterix ist anspruchsvoll, geschichtlich verankert und macht geistreiche Anspielungen. Doch der neue Band 31 "Astrix und Latraviata" richtet sich mit seinem Humor nicht an ein geistvolles Bildungsbürgertum, sondern wurde massentauglich info-elitär tiefergelegt. Lateinkenntnisse sind nicht mehr von Nöten. TV- und Werbewissen reicht. Ein paar Beispiele:
 

   

"Hol mir 'ne Flasche Bier!"
"Das verleiht Flüüüüügel!"
"Ja is' denn heut' schon Weihnachten?!"
"...manchmal aber nur manchmal haben die Römer ein bisschen Haue gern!"

Fazit

Nette und liebe Details wie der Nachwuchs von Idefix, Asterix Eltern und die geschichtlich wertvolle Stelle, in der das Triumvirat erklärt wird können BSE, ICE, Flipper und die "Enertschiedrink"-Komik etwas abfangen. Darum lohnt der Kauf und natürlich die Sammlung, direkt neben den Briefmarken.


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Timo Wirth
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